Projekttagebuch Sanierung: Die Sanierungsphase

Phase 5: Surprise, surprise Sanierung!

Mittlerweile ist die vierte Woche unserer Sanierung angebrochen – der Rückbau ist jetzt zu größten Teilen abgeschlossen und man sieht alle Details der Wohnung. Vor allem auch die, die mehr Arbeit und Kosten verursachen. Aber jeder Handwerker wird zustimmen, dass man nur zu diesem Zeitpunkt abschließend den Arbeitsaufwand festlegen kann.

Bei uns wurde nach dem mehr als mühsamen Entfernen der vier Tapetenschichten festgestellt, dass der darunter liegende Putz teilweise ersetzt werden muss. Nun gut – die Alternative wären stellenweise kleine Ausbesserungen. Da die Prämisse der Sanierung „Qualität geht vor“ lautet, machen wir es lieber etwas aufwändiger, dafür besser. Der neue Eigentümer wird uns das danken.

Darüber hinaus haben wir noch die Entscheidung getroffen, dass die Decken in Wohn- und Schlafzimmer abgehängt werden. Das sorgt für eine zusätzliche Dämmung (wir sind die oberste Wohnung) und verhindert unschöne Rissbildungen. Bei einer aktuellen Raumhöhe von 2,56 m können wir diese 4 Zentimeter locker verkraften.

Was ist sonst noch passiert? Die bisherigen Bodenbeläge sind weg, die Türen sind raus, es gibt keine alten Fliesen und Sanitärgegenstände mehr, die Deckenabhängung im Schlafzimmer ist weg und auch die Fensterbänke sind schon entfernt. Bis auf die Retro-Blümchentapete in der Küche ist ehrlich gesagt um nichts davon wirklich schade.

Ab jetzt geht’s mit dem Aufbau los. Weniger schön ist, dass es diese kleinen „bösen“ Überraschungen gab, aber das gehört einfach mit dazu. Keine Sanierung wird jemals komplett ohne sowas ablaufen. Genau für diesen Zweck haben wir etwas mehr Zeit und Geld eingeplant.

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